COACHING

[ˈkəʊtʃɪŋ]

 

"Nimm Dein Leben selbst in die Hand und hör auf Dich vom Ego verarschen zu lassen!"

 

LEBEN. AUGENBLICK. EXISTENZ.

Auch wenn wir das Leben gerne als Zeitspanne sehen, das mit der Geburt beginnt und mit Tod endet, das Leben, unsere Existenz findet genau in einem Zeitpunkt statt. Diesen Augenblick nennen wir Gegenwart. Alles was sich in unserem Leben ereignet findet in diesem Bruchteil einer Sekunde statt. Je mehr wir uns dessen bewusst werden, desto "mehr" können wir leben. Warum? Die Vergangenheit ist unwideruflich vorbei und liegt unveränderbar hinter uns. Die Zukunft liegt unbekannt im Vagen vor uns, auch wenn wir uns es oft anders ausmalen. Vergangenes beeinflusst Gegenwärtiges und dieses wiederum unsere Zukunft. Man könnte auch sagen: das Heute ist das Gestern von Morgen.   

 

3 BESTIMMENDE FAKTOREN.

Unser Leben ist im Wesentlichen über 3 Faktoren beeinflussbar. Bewusstsein, Interaktion und Timing. Unser Bewusstsein definiert unsere "Schnittstelle" zur Gegenwart, in wie weit wir (uns) bewusst sind. Im Bewusstsein kommen Informationen aus Erlebtem und Augenblickliches zusammen. Gedanken, Gefühle und Emotionen "vermischen" sich mit Aktuellem. Ohne Reflektion bestimmen sie ungehindert unser Auftreten, unsere Worte und unser Handeln. Denken ist sehr ressourcenintensiv, es richtet den "Blick" nach innen und reduziert unsere Aufmerksamkeit bzw. Achtsamkeit. Wir verlieren wir den "Kontakt" zur Situation, unser Timing verschlechtert sich. Befinden wir uns in einem ständigen Zielkonflikt aus spontaner und bedachter Interaktion? Wie können wir situativ, schnellstmöglich in höchstmöglicher Qualität agieren? Indem wir unsere "Stellschräubchen" kennenlernen, unsere Kapazitäten erweitern, unser Bewertungssystem ...   

 

BEWERTUNG. BEURTEILUNG. ERWARTUNG.

Rationales Denken bewertet, um beurteilen zu können. Es entstehen Ergebnisse, die wiederum bewertet werden. Nullen und Einsen, nein, ja, abwägen, vielleicht oder doch nicht, ... auf einer Skala von ... bis ..., wir tun es dauernd, unaufhörlich. Vieles arbeiten wir völlig unbewusst und unbemerkt ab. Einmal festgelegt, für immer festgelegt? Nicht unbedingt, wir können auf diese Prozesse Einfluss nehmen, indem wir unsere Ergebnisse, uns selbst in Frage stellen, unsere "Formeln" überarbeiten und neue Muster generieren. Indem wir unsere eigene Befangenheit akzeptieren, öffnen wir uns neuen Blickwinkeln und Sichtweisen, die wiederum in unsere Entscheidungsfindung einfliessen können - bewusst und schließlich unterbewusst. Auf diese Weise bewahren wir uns nicht nur unsere geistige Flexibilität, wir hören auch auf zu verurteilen und zu erwarten und beginnen uns auf Werte zu kontentrieren. Wir sind uns im Klaren darüber, dass wir nur einen Teil der ganzen Geschichte kennen und kein fehlerfreies gottähnliches Wesen sind, auch wenn unser Ego das gerne anders hätte.     

 

URSACHE. WIRKUNG. KAUSALITÄT. ILLUSION.

Im Laufe der Jahre schwindet unsere kindliche Unvoreingenommenheit, da sich mehr und mehr Informationen in uns ansammeln und sich zu einem stetig wachsenden Ursache-Wirkungs-Gefügen verknüpfen. Wir schöpfen aus einem Topf und vergessen ein wichtiges Detail, kein Augenblick kommt genau in der gleichen Form zweimal. Erfahrung und Wissen sind die Grundlage unseres subjektiven Beurteilungssystems. Unser Abbild der Realität ist zweifelsohne nützlich, es ist und bleibt aber ein Modell. Es raubt uns viele Chancen, da wir Unbekanntes mehr oder weniger zu etwas Bekanntem machen. Indem wir lernen zu verstehen, dass Menschen so gestrickt sind und wir ein Teil einer weitaus größeren Kausalität sind, erweitern wir unser Weltbild, können wir zutreffendere Prognosen anstellen und unsere Interaktionsqualität steigern. Was gestern gut war, kann auch heute gut sein, muss es aber nicht. Die Zeiten ändern sich, die Welt dreht sich weiter. Die Wissenschaft macht es uns immer wieder vor. Die Wahrheit von gestern ist nicht allzu selten der Irrtum von morgen. Wissen wird immer Glauben bleiben, da wir nicht in der Lage sind alles, die objektive Wahrheit, zu erfassen. Neue Blickwinkel helfen uns dabei unsere Illusion zu durchbrechen.


GEGENWÄRTIGKEIT. PRÄSENZ. PERSÖNLICHKEIT.

Aufmerksamkeit und Achtsamkeit verbinden uns mit dem Augenblick und erzeugen Gegenwärtigkeit. In Kombination mit Zentriertheit ist es uns möglich Raum einzunehmen und unsere Persönlichkeit auszudehnen. Im Gegensatz zu bewußter Ausdehnung ist Präsenz schwer greifbar, da sie auf natürliche Art und Weise entsteht. Charismatischen Menschen gelingt dies aufgrund Ihres ausgeprägten Wertesystems auf besondere Art und Weise.

 

REFLEKTION. EGO. SELBST.

Unser Ego denkt. Unser Selbst beobachtet. Als Instanz "hiter dem Ego ist es fähig zu reflektieren. Es nimmt uns als Person, als Individuum und als Teil unserer Umwelt wahr. Unser Ego entscheidet rational und emotional, unser Selbst stellt dies in Frage. "Ego cogito, ergo sum?" "Ich denke, also bin ich?" oder "Mein Ego denkt, darum gibt es miich selbst?". Ego und Selbst sind eng miteinander verbunden, manchmal zu eng. Indem wir beginnen uns als Teil einer Gesamtsituation zu reflektieren, hinterleuchten wir die Aktionen unseres Egos und beschreiten den Weg zu uns selbst. Selbstbewußtsein kann entstehen und sich manifestieren. Man sieht es Menschen an, ob sie in Gedanken schwelgen, ein Ego-Sklave sind oder bei sich selbst, also authentisch sind, sich das Selbst in Körper und Geist ausdrücken kann.

 

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Abgrenzung Coaching von der Beratung und anderen "zwischenmenschlichen Dienstleistungen".

  • Abgrenzung von der Beratung: Der größte Unterschied ist, daß ein Berater sein spezielles Fachwissen fallbezogen individuell einbringt. Ein Coach versucht genau das zu vermeiden. Er versucht die Kompetenzen seines Klienten aus anderen Blickwinkeln zu beleuchten. Seine Funktion gleicht einem "Entwicklungshelfer", der  Betrachtungsweisen erweitert, inspiriert, Transparenz, Klarheit und Innovation schafft. Der Coachee lernt mit Hilfe seines "Weggefährten" aus eigener Kraft einen individuellen Lösungsweg zu beschreiten, indem er ureigene Potentiale und Fähigkeiten erkennt und sein Bewußtsein erweitert.
  • Abgrenzung von der Psychotherapie: das Coaching setzt voraus, daß der Coachee ein "gesunder Mensch" mit funktionierender Selbststeuerungsfähigkeit ist. Der Coach setzt sich also mit keinen psychischen Krankheitsbildern auseinander.
  • Abgrenzung zur Supervision: Supervision und Coaching gehen Hand in Hand, man könnte dieses auch als Einzelcoaching mit regelmäßiger Kontrolle sehen.
  • (Wirtschafts-)Mediation setzt sich strukturiert mit der Konfliktlösung zweier (oder mehrerer) Parteien auseinander. Der Mediator tritt als neutraler Vermittler auf und versucht ein Ergebis zu erzielen mit dem alle Beteiligten "leben können".

PERSONAL COACHING

[ˈpɜːsnl ˈkəʊʧɪŋ]


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MANAGEMENT COACHING

[ˈmænɪʤmənt ˈkəʊʧɪŋ]


Position beziehen, Präsenz erzeugen, Entscheidungen treffen, Gepräche führen, Charisma, ... eigentlich ist alles ganz einfach.

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SELF DEFENSE

[ˈsɛlf-dɪˈfɛns]


Viele Übergriffe kommen nicht zustande, weil die Opferrolle fehlt. Smarte Selbstverteidigung ist präventiv. In einem mehrstündigen Einzel- oder Gruppenkurs lernen Sie mehr über Aufmerksamkeit, Zentriertheit,  Präsenz, Extension, Timing, Natürlichkeit und einfache, wirkungsvolle Techniken zur Selbstverteidigung. Fragen Sie einfach.